Kandidat*innen für Verleihung von Ursula-Lehr-Medaille gesucht

In diesem Jahr wird die Bürgerstiftung Altenhilfe zum vierten Mal die von ihr ins Leben gerufene und nach Frau Prof. Dr. Ursula Lehr benannte Medaille an eine Person oder Organisation, die sich in der Hennefer Seniorenarbeit engagiert, verleihen.

Mit Karl Kreuzberg und Wolf Kiesewetter wurden 2023 zwei Hennefer Bürger ausgezeichnet, die sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für ältere Menschen unserer Stadt eingesetzt haben.

Im Frühjahr 2024 erhielt die Medaille im Rahmen des 1. Hennefer Seniorentages der Initiativkreis Ehrenamt im Kurhaus e.V., der sich seit seiner Gründung im Jahre 2003 für ältere Menschen einsetzt. Im vergangenen Jahr wurde das Ehepaar Ute und Heinz Rösel mit der Medaille ausgezeichnet, die sich beide in den letzten 30 Jahren mit großem Einsatz, Engagement und Erfolg, vor allem im Verein sowie der Bürgerstiftung Altenhilfe, für die Senior*innen in Hennef eingesetzt haben.

Dieses Jahr soll die Medaille im Rahmen des 2. Hennefer Seniorentages am 18. April verliehen werden. Die Bürgerstiftung Altenhilfe möchte wieder eine Einzelperson oder ein Mitglied eines Vereins bzw. einer Institution für herausragendes, aktives Engagement (helfen/pflegen/fördern) in der Hennefer Seniorenarbeit auszeichnen – auch posthum. Der Einsatz muss ehrenamtlich und über mindestens 10 Jahre erfolgt sein.

Der Antrag für eine Verleihung kann von Einzelpersonen, Vereinen, Verbänden, Kirchengemeinden oder anderen Institutionen erfolgen. Er muss schriftlich und mit einer entsprechenden Begründung erfolgen. Über alle bis zum 6. März 2026 bei der Bürgerstiftung Altenhilfe eingereichten Anträge entscheidet der Vorstand der Stiftung.

Kennen Sie eine Person im familiären Umfeld, in der Nachbarschaft, im Freundes- oder Bekanntenkreis, auf die die genannten Kriterien zutreffen, dann senden Sie uns gerne Ihren Vorschlag an:

Bürgerstiftung Altenhilfe Stadt Hennef, Humperdinckstr. 24, 53773 Hennef, info@altenhilfe-hennef.de.

Weitere Informationen erhalten Sie unter 02242/888-564 oder info@altenhilfe-hennef.de



Digital 60+ - Neue Kurse ab Aschermittwoch

Das vierte Jahr in Folge bietet die Bürgerstiftung Altenhilfe Stadt Hennef interessierten Senior*innen kostenlose Kurse, in denen ihnen der Einstieg in die digitale Welt erleichtert wird. Die Kurse richten sich vor allem an Menschen, die gar keine oder nur rudimentäre Kenntnisse von ihrem Smartphone haben. Am Ende sollen die Teilnehmer*innen ihr Gerät bedienen, Nachrichten verschiedenster Form versenden und Apps sinnvoll nutzen können. Ferner helfen die Kurse, dass die Senior*innen problemlos und angstfrei im Internet surfen und sich zurechtfinden können.

Besonders wichtig ist dies in einer Zeit, in der einfachste Dinge des Alltags mithilfe digitaler Medien geregelt werden, wie z. B. einen Termin beim Arzt zu vereinbaren, die Abrechnung des Stromanbieters einzusehen oder sich zwecks eines Schadens mit der Versicherung in Verbindung zu setzen.

Die Kurse finden ab Aschermittwoch mittwochs/donnerstags/freitags nachmittags im Generationenhause in Hennef-Zentrum und in den Räumen der evangelischen Kirche in Uckerath statt. Sie laufen über einen Zeitraum von ca. 6 Wochen.

Interessierte Senior*innen, die Unterstützung beim Bedienen ihres Smartphones benötigen, können sich ab sofort für die Anfängerkurse anmelden – per Mail unter: digital60plus@altenhilfe-hennef.de oder montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr telefonisch im Seniorenbüro unter 02242 / 888-567.



4. Ausgabe des Hennefer Leitfadens für Seniorinnen und Senioren erschienen

Anfang diesen Jahres ist die vierte, überarbeitete Auflage des "Hennefer Leitfadens für Seniorinnen und Senioren" erschienen.

„Der Leitfaden für Seniorinnen und Senioren ist inzwischen eine bekannte und wichtige Ergänzung zu den vielfältigen Informationsmöglichkeiten in unserer Stadt geworden“, so Bürgermeister Mario Dahm, der diesen zusammen mit Thomas Wallau, dem Vorsitzenden der Bürgerstiftung Altenhilfe, im Rathaus vorstellte. Auf 102 Seiten finden Senior*innen Tipps rund um Freizeit und Aktivitäten, Informationen zu Unterstützungsangebote, zur Vorsorge und Betreuung, zur Seelsorge sowie Pflege. Erstellt wurde der Leitfaden von der Bürgerstiftung Altenhilfe Stadt Hennef und dem Fachbereich Älterwerden. „Der Leitfaden ist im Grunde wie früher einmal das gute alte Telefonbuch. Alles, was man braucht, findet man in diesem Leitfaden“, sagte Thomas Wallau. In der Neuauflage sind die Themen gleich geblieben. Es gab allerdings Aktualisierungen, vor allem in den Kapiteln „Alltagshilfe“, „Pflege“ und „Physiotherapie“. Geändert hat sich ebenfalls das Kapitel „Angebote im Generationenhaus“ in „Erste Anlaufstellen für Senior*innen in Hennef“. Grund dafür ist der Umzug des Fachbereichs Älterwerden vom Generationenhaus in das Rathaus.

Der Leitfaden, der in einer Auflage von 2.000 Stück erschienen ist, ist kostenfrei im Generationenhaus, Humperdinckstraße 24, (im Seniorenbüro oder der Bürgerstiftung Altenhilfe) und im Rathaus, Frankfurter Straße 97, erhältlich.



"Klavier um vier" - Benefizkonzert zugunsten der Altenhilfe und KiJu

Robert Urbansky, der neben seiner Musikschule auch die Chöre Hennefer Diamanten und Kurparktulpen leitet, wird am 1. März ein Konzert am Flügel der Meys Fabrik zugunsten der Kinder- und Jugendstiftung und der Bürgerstiftung Altenhilfe geben.

Der Eintritt kostet inklusive Willkommensgetränke 18 Euro, Beginn ist um 16 Uhr. Die Besucher dürfen sich auf einen Nachmittag mit entspannter Klaviermusik freuen. Karten gibt es im Vorverkauf bei der Geistinger Post- und Lottostation, bei Getränke Ditscheid, im Seniorenbüro in der Humperdinckstraße und bei Schreibwaren Crombach in Uckerath. Ebenfalls ist eine Kartenvorbestellung möglich unter info@altenhilfe-hennef.de



Vortragsreihe 2026, 1. Halbjahr

Die Bürgerstiftung Altenhilfe Stadt Hennef und Hilfe für Helfende bieten mit Unterstützung des katholischen Bildungswerks auch im neuen Jahr wieder Vorträge an. Diese sind:


Mo. 19.01.2026 um 17:00 Uhr, Iris Boelke, Rechtsanwältin

Titel: Rechtliche Aspekte bei Demenz                                    

Was Betroffene und Angehörige beachten sollten
Mo. 23.02.2026 um 17:00 Uhr, Kathrin Schulze, Kriminalhauptkommissarin

Titel: Infoveranstaltung Einbruchsicherheit

Welche Maßnahmen schützen vor Einbrechern und Einbruch?

Mo. 16.03.2026 um 17:00 Uhr, Jelena Mallick, Psychologin (M. Sc.)

Titel:  Strategien zum Umgang mit gedächtnisbedingten Einschränkungen

Gedächtnisprobleme aller Art, nicht nur bei Demenz.

Mo. 20.04.2026 um 17:00 Uhr, Georg Brinkmann, Stiftung "Humor kann heilen"

Titel: Das Zwerchfell wird nicht dement

Humor im Umgang mit Menschen mit Demenz

Mo. 18.05.2026 um 17:00 Uhr, Lieselotte Klotz

Titel: Demenz und Sexualität


Veranstaltungsort: Generationenhaus, 1. Etage, Humperdinckstr. 24, 53773 Hennef.

Kontakt: Bürgerstiftung Altenhilfe Stadt Hennef, Jutta Hartmann, 0178/2038 559, www.altenhilfe-hennef.de
Hil
fe für Helfende. Demenzbetreuung und Alltagsbegleitung, Conny Rave, 0177/790 9877, www.hilfe-fuer-helfende.de




2. Qualifizierungskurs nach §45b SGB XI erfolgreich abgeschlossen

Zum Jahresende führte die Bürgerstiftung Altenhilfe noch einmal einen eigenen Qualifizierungskurs für die Betreuung von an Demenz erkrankten Menschen durch. Die Teilnehmer*innen nahmen an dem von Stefanie Ott geleiteten Kurs mit insgesamt zehn Einheiten teil, um sich für die Aufgabe zu qualifizieren.

"So sind Sie gut vorbereitet für die wichtige Aufgabe, die Sie in Zukunft übernehmen wollen", sagte der Vorsitzende Thomas Wallau und gratulierte allen Teilnehmer*innen und wünschte ihnen viel Freude bei dieser Aufgabe.

Der Bedarf an Betreuung wächst, auch in Hennef, weiter an. Daher sind wir dankbar für mehr als 50 Helferinnen und Helfer, die uns im Team unterstützen. Wer Unterstützung bei der häuslichen Betreuung braucht oder wer eine sinnvolle Tätigkeit sucht und uns im Team unterstützen möchte, kann sich an Stefanie Ott wenden: telefonisch unter 02242/888-565 oder per Mail unter ott@altenhilfe-hennef.de.

Die Abrechnung erfolgt, im Falle eines Pflegegrades, über die Pflegekasse.



Geschenke der Wunschbaum-Aktion ausgeliefert

Auch in diesem Jahr war das Christkind wieder fleißig und bedachte mehr als 100 Hennefer Senior*innen, die einsam und oder sozial benachteiligt sind. Thomas Wallau besuchte in diesem Jahr die Seniorenresidenz Curanum in der Humperdinckstraße, die wie die Residenz in der Kurhausstraße, das Altenzentrum Helenenstift, der Lotsenpunkt, der Caritaskreis Warth und die evangelische Kirchengemeinde Hennef Kooperationspartner bei der Wunschbaum-Aktion waren. Gemeinsam mit der Einrichtungsleiterin, Aikaterina Panoudi, übergab er die von Hennefer Bürger*innen eingelösten Wünsche an die anwesenden Bewohner*innen.

Die Wunschbaum-Aktion der Bürgerstiftung Altenhilfe Stadt Hennef sowie der Kinder- und Jugendstiftung fand das fünfte Jahr infolge mit Unterstützung von Intersport Reuther statt. Wir bedanken uns bei all denjenigen, die Christkind gespielt und Wünsche von Hennefer Senior*innen erfüllt haben. Ganz besonders bedanken wir uns aber bei dem Ehepaar Reuther sowie ihren Mitarbeitern, die die Aktion von Anfang bis Ende wieder tatkräftig unterstützt haben.



Kleiner Weihnachtsmarkt im Lindenhof

Am Samstag, den 13. Dezember öffnete sich um 14 Uhr das Tor zum Kleinen Weihnachtsmarkt im Lindenhof. Die beiden Stiftungen, KiJu und Altenhilfe, luden erneut in den wunderschönen, weihnachtlich geschmückten Hof an der Frankfurter Straße gegenüber dem Intersport Reuther ein.

Neben Waffeln, Würstchen, Glühwein und Kinderpunsch gab es natürlich auch wieder ein kleines Rahmenprogramm. Gleich um 14 Uhr sangen Kinder der Kita Calypso, zeitgleich zog der Nikolaus seine Runden über den Weihnachtsmarkt. Um 17 Uhr funkelte mit dem Auftritt des neu gegründeten Damenchors Hennefer Diamanten der Lindenhof gefühlt noch ein bisschen mehr, um 18 Uhr übernahmen dann 5202 – Stadtgeflüster die Bühne.

Am Sonntag, den 14. Dezember hieß es um 14.30 Uhr "Sing mit". Die Besucher waren zum gemeinsamen Weihnachtslieder Singen eingeladen. Um 15.30 Uhr knatterten die Biker4Kids auf den Lindenhof und machten dort eine Stippvisite. Auf Bert Brendel und Aldente durften sich die Besucher dann um 17 Uhr freuen. Ein Trompetensolo bereitete an beiden Abenden kleine und große Besucher auf den Scheidebecher vor.

Im Stiftungsbüdchen wurden Weihnachtspräsente angeboten. So gab es dort den schönen Heimatkalender von Alfred Heimermann zu kaufen, Plätzchendosen mit drei unterschiedlichen Motiven, Kochbücher der Altenhilfe und Eintrittskarten für das Konzert "Klavier um vier" zugunsten beider Stiftungen am 1. März 2026. Robert Urbansky spielt dann am Klavier der Meys Fabrik.

"Wir freuen uns sehr, dass wir auch in diesem Jahr wieder so tolle Unterstützung durch Karnevalsvereine, die Brutzelbrüder und zahlreiche Sponsoren erfahren haben", so Thomas Wallau, Andrea Hoppen-Weiss und Martina Wirtz. "Da wird uns richtig warm ums Herz." Herz spielte beim Kleinen Weihnachtsmarkt eine große Rolle, denn er stand auch in diesem Jahr wieder unter dem Motto Hennef zeigt Herz.



Bürgerstiftung Altenhilfe sponsert Bus der evangelischen Kirche

In diesem Jahr erreichte ein Förderantrag der evangelischen Kirchengemeinde Hennef den Vorstand der Altenhilfe mit der Bitte um Unterstützung bei der Anschaffungen eines dringend benötigten neuen Gemeindebusses. Nach Prüfung des Antrags stimmte der Vorstand einstimmig zu und bezuschusste die Anschaffung mit 5.000 €. Im neuen Bus, der mit elektrischem Antrieb ausgestattet ist, werden u. a. Senior*innen befördert, damit sie am sozialen Leben teilhaben können. Am 28. November wurde der neue Bus, der sich schon im Einsatz befindet, offiziell von Pfarrerin Annekathrin Bieling, Pfarrerin Tanja Harrenberger und Küster Andreas Mehl beim Seniorencafé vorgestellt. Für die Bürgerstiftung Altenhilfe waren der Vorsitzende Thomas Wallau und sein Stellvertreter Hans-Georg Schoneberg zugegen. Wir wünschen allzeit gute Fahrt!


 

Zwei Jahrzehnte gelebtes Engagement

Mit einer festlichen Matinee in der Meys Fabrik feierten Bürgerstiftung Altenhilfe Stadt Hennef und Kinder- und Jugendstiftung Hennef ihr 20-jähriges Bestehen. Rund 150 Gäste erlebten einen kurzweiligen Vormittag voller Dank, Rückblick und Blick in die Zukunft – untermalt von Musik und vielen persönlichen Momenten.

Eingeleitet wurde der Festakt mit dem eigens produzierten KiJu-Song von "5202 Stadtgeflüster". Die Theologin und freie Rednerin Sabine Gerold-Schmitz führte durch die Veranstaltung und erinnerte mit einem Zitat von Albert Schweizer an das Grundprinzip beider Stiftungen: "Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren."

In ihren Reden machten Andrea Hoppen-Weiss, Vorsitzende der Kinder- und Jugendstiftung, und Thomas Wallau, Vorsitzender der Bürgerstiftung Altenhilfe, deutlich, wie eng die beiden Organisationen zusammenarbeiten. Projekte wie der beliebte Weihnachtsmarkt im Lindenhof oder die Aktion "Zahngold" zeigen, dass soziales Engagement gemeinsam am stärksten wirkt. Unter dem Motto "Hennef zeigt Herz", das an die Benefizaktion von Ranga Yogeshwar im Jahr 2005 erinnert, bündeln die Stiftungen ihre Kräfte für Jung und Alt.

Die Moderatorin Svenja Smolarek führte mit Charme durch Gespräche mit Engagierten und Wegbegleitern. Wie vielfältig die Arbeit der Stiftungen ist, zeigten zahlreiche Erfahrungsberichte u. a. von Wolfgang Schneider, Ehemann einer an Demenz erkrankten Frau, der von dem Demenzprojekt der Altenhilfe berichtete, im Rahmen dessen er stundenweise häusliche Betreuung für seine Frau in Anspruch nimmt, um eine kleine Auszeit zu nehmen. Marion Noeldechen, Mitarbeiterin im Seniorenbüro und Mitglied des Stiftungsrates, sprach über die unterschiedlichen Angebote des Seniorenbüros für Hennefer Senior*innen und die Freude, die der ehrenamtliche Dienst ihr seit Jahren macht. Emily Lambertz, Schülerin und Ehrenamtliche im Projekt Digital 60+, erzählte von ihrer Motivation, älteren Menschen im Umgang mit digitalen Medien behilflich zu sein. Sie empfindet den Austausch von Jung und Alt als Bereicherung.

Besonderen Applaus erhielten Elke Lichtenberg und Natalie Lambertz für ihren unermüdlichen Einsatz im Hintergrund. Bürgermeister Mario Dahm würdigte in seinem Grußwort die Arbeit der beiden Stiftungen, die mit ihrer Kreativität, ihrem Mut und ihrer Nähe zu den Menschen das Leben in Hennef nachhaltig bereichern. Sie hätten, so Dahm, das Leben von über 10.000 Kindern und 14.000 Seniorinnen und Senioren positiv beeinflusst.

Ein emotionaler Moment war das Gedenken an Dr. Wilhelm Thiele, Mitbegründer der KiJu und Initiator des Frühförderprojekts "Frühdolin". Seine Idee einer Neuauflage, "Frühdolin 2.0", soll 2026 als Pilotprojekt starten – ein Vermächtnis, das seine Vision weiterträgt: Kein Kind zurücklassen. Jörg Schütt von der KiJu hielt eine ergreifende Rede.

Im Rahmen der Feier nahm das Ehepaar Heinz und Ute Rösel die Ursula-Lehr-Medaille der Bürgerstiftung Altenhilfe entgegen. Hans Peter Lindlar würdigte ihr jahrzehntelanges Engagement für Seniorenhilfe, Vorsorge und gesellschaftliche Teilhabe.

Am Ende dankte Sabine Gerold-Schmitz allen Stifter*innen, Spender*innen und Ehrenamtlichen, die über zwei Jahrzehnte hinweg Herzblut, Zeit und Ideen investiert haben. Mit einer großen Torte in Herzform von Heiner Krautscheid, Musik und vielen Gesprächen klang das Jubiläum aus – als Symbol für die Herzlichkeit und den Zusammenhalt, der beide Stiftungen seit 20 Jahren prägt.



Volksbank Köln Bonn eG sponsert VR-Brille

VR-Brillen werden fast ausschließlich mit 3D-Filmen oder Videospielen in Zusammenhang gebracht. Dass sie aber mit entsprechender Software auch entspannende Wirkung auf Körper und Geist haben können, auch bei an Demenz erkrankten Menschen, das wissen nur wenige.

Die Idee, eine solche Brille in der Betreuung älterer oder an Demenz erkrankter Menschen einzusetzen, hatte Thomas Wallau, Vorsitzender der Bürgerstiftung Altenhilfe, bereits im vergangenen Jahr. Die Anschaffung bzw. das Mieten einer solchen Brille ist jedoch mit erheblichen Kosten verbunden und so wandte er sich mit der Bitte um finanzielle Unterstützung an Hans-Gerd Pützstück, Vorsitzenden des Regionalbeirats der Volksbank Köln Bonn eG. Diese fördert regelmäßig Vereine und gemeinnützige Organisationen in der Region. Der Förderantrag der Stiftung wurde bewilligt und mit 1.000 Euro unterstützt. Damit mietet die Bürgerstiftung nun ein ganzes Jahr lang eine spezielle VR-Brille mit Software von magic horizons, einem Anbieter, dessen Software auf wissenschaftlicher Forschung basiert – u. a. einer Studie der Humboldt-Universität zu Berlin – aber auch in Zusammenarbeit mit der University of Southern California und dem King’s College London.

Die Brille war diese Woche erstmals im Einsatz: Im Verzäll-Café, einem Angebot des Seniorenbüros Hennef, hatten die BesucherInnen die Möglichkeit die entspannende Wirkung der VR-Brille auszuprobieren. Thomas Wallau und Hans-Gerd Pützstück ließen es sich nicht nehmen, die Brille selbst zu testen. Zukünftig soll die Brille auch in anderen Projekten der Stiftung zum Einsatz kommen und für viel Wohlbefinden sorgen. 




Dankeschön-Fest für Ehrenamtliche der Hennefer Stiftungen

Das Jahr 2025 ist bei der Kinder- und Jugendstiftung und der Bürgerstiftung Altenhilfe ganz und gar geprägt vom 20. Geburtstag der beiden Einrichtungen. Um sich bei den vielen Ehrenamtlichen zu bedanken, die sich in den unterschiedlichen Projekten engagieren, war von Beginn an klar, dass es auch eine Feier für sie geben muss. Und so organisierten die Vorstände gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen der Stiftungsbüros einen bunten Nachmittag.

Los ging es auf dem Minigolfplatz von Max Heller und Vassily Weckauf im Hennefer Kurpark, wo sich die Gäste in Kleingruppen mit viel Freude den Herausforderungen an den Stationen stellten. Max Heller war begeistert von dem Einsatz und Engagement der Spieler*innen und auch mit wie viel Konzentration und Ausdauer sie an den 18 Stationen unterwegs waren. "Das ist typisch für die Frauen und Männer, auch in ihrem ehrenamtlichen Einsatz für die Menschen in unseren Projekten: immer mit Herzblut bei der Sache", waren sich Andrea Hoppen-Weiss und Thomas Wallau einig.

Für die erfolgreichsten Teilnehmer*innen gab es kleine Preise als Auslobung. Auch der Betreiber des Minigolfplatzes hatte sich ein Dankeschön überlegt- Gutscheine für eine weitere Runde Minigolf. "So sind alle motiviert, noch einmal wiederzukommen", freute er sich.

Vom Minigolfplatz ging es ins benachbarte Kurhäuschen der 1. Hennefer Stadtsoldaten, die den Stiftungen die Räumlichkeiten für diesen besonderen Anlass als Geburtstagsgeschenk zur Verfügung gestellt hatten.

Die Tische im Saal und auf der Terrasse waren festlich dekoriert. Am Buffet warteten köstliche Kuchen, die die Vorständer und Mitarbeiterinnen gebacken hatten, ebenso wie deftige Speisen der Metzgerei Kraus und erfrischende Getränke von KD Getränke.

In ihren Begrüßungsworten bedankten sich Hoppen-Weiss und Wallau für den unermüdlichen Einsatz der Gäste und würdigten sie als Botschafter der Stiftungen. Am wichtigsten aber war dann das gemütliche Miteinander und der Austausch.

Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich über die Arbeit der beiden Stiftungen auf der jeweiligen Homepage informieren (www.kiju-hennef.de und www.altenhilfe-hennef.de). Wir freuen uns über helfende Hände, die sich für Jung und Alt einbringen wollen. Alle sind willkommen!




Fotos mit dem Smartphone - Kurs im Kunstkolleg 

Zum ersten speziellen Fotokurs im Rahmen des Projekts Digital 60+ waren interessierte Senior*innen ins Hennefer Kunstkolleg gekommen. Unter der Leitung von Klassenlehrerin Ulrike Schlie nahmen sich die Schüler*innen der 9. Klasse den Fragen, Problemen und Wünschen der Senior*innen an, jeder nach seinen Fähigkeiten. Das Treffen von Jung und Alt war aus einer Projektarbeit der Schüler*innen in diesem Schuljahr entstanden. "Ich freue mich, dass wir nun mit allen weiterführenden Schulen in diesem Projekt kooperieren", sagte der verantwortliche Koordinator Hartmut Spiekermann bei der Begrüßung.

Auch Thomas Wallau war begeistert, insbesondere über die Schüler*innen, die als engagierte Lehrer*innen im Fach Digitalisierung den älteren Menschen viel beibringen konnten.

Das Projekt Digital 60+ ist ein kostenloses Angebot der Bürgerstiftung Altenhilfe Stadt Hennef, an dem inzwischen mehr als 100 Interessierte teilnehmen.

Weitere Informationen zu dem Angebot erhalten Sie unter 02242 888-564 (Mo bis Do von 9-13 Uhr sowie Mo und Mi von 14-16 Uhr) oder unter digital60plus@altenhilfe-hennef.de



Unser neues Kochbuch ist da!!!

Die 7. Rezeptsammlung der Bürgerstiftung Altenhilfe liegt druckfrisch vor und ist im Seniorenbüro, der Geistinger Postfiliale und Wein im Keller erhältlich: "Kochen verbindet" ist ein gemeinsames Projekt von Senior*innen und Schüler*innen aus Foley, Alabama, und der Stadt Hennef.

Schüler*innen und Lehrer*innen des Städtischen Gymnasiums und der Gesamtschule Hennef-West haben ebenso wie junge und ältere Menschen aus Foley rund 80 Rezepte zusammengetragen, die in deutscher und englischer Sprache auf über 170 Seiten abgedruckt sind. Das diesmal umfangreiche Kochbuch ist für 5 Euro erhältlich und eignet sich damit prima als kleines, regionales Präsent oder Mitbringsel. Die Einnahmen fließen wie bei den bereits erschienen Büchern zu 100 Prozent in die Projekte der Hennefer Altenhilfe.





Weiterhin gut aufgestellt für die Zukunft: neuer Vorstand der Bürgerstiftung Altenhilfe

Bei der diesjährigen Stifterversammlung hat der Stiftungsrat, unter Leitung von Hans Peter Lindlar, die Mitglieder des Vorstandes neu gewählt, die jetzt ihre Arbeit aufgenommen haben.

In der ersten Vorstandssitzung wurden der bisherige Vorsitzende Thomas Wallau und der 1. stellvertretende Vorsitzende Hans-Georg Schoneberg in ihren Ämtern bestätigt. Thomas Wallau leitet den Vorstand seit 2017. Neu im Vorstand, und zur 2. stellvertretenden Vorsitzenden gewählt, ist Claudia Wiemann.

Weitere Vorstandsmitglieder sind der langjährige Schatzmeister Peter Schaffrath sowie Anemone Hornung, Annette Kühnreich, Christel Menten, Dr. Frank Reese, Bert Reichl, Ricarda Schmitz und Michael Walter.

Im 20. Jahr ihres Bestehens richten sich die besonderen Aktionen auf das Jubiläum, das unter dem Motto "Hennef zeigt Herz" steht. Gemeinsam mit der Kinder- und Jugendstiftung finden monatliche Aktionen von Hennefer Unternehmen statt, die die Arbeit der beiden Stiftungen unterstützen. Auf der Stifterversammlung und Stiftungsratssitzung im Mai konnte Thomas Wallau über die Arbeit der Stiftungen berichten: über bewährte Angebote wie die Demenzbetreuung, das Seniorenbüro oder die Taschengeldbörse, aber auch über neuere Angebote wie die Digital 60+-Kurse oder Senioren helfen Schülern. Die Bürgerstiftung ist fest verankert in der Hennefer Seniorenarbeit.



Demenzbetreuung der Altenhilfe Hennef in WDR Lokalzeit

"Die Bürgerstiftung Altenhilfe ist eine wirkliche Unterstützung für meine Frau und mich", sagt Herr Schneider.

Über das Angebot zur Unterstützung von an Demenz erkrankten Menschen berichtete jetzt die WDR Lokalzeit vom 4.7.2024. Dazu hatte die Redakteurin Svenja Smolarek das Team der Hennefer Altenhilfe an einem Tag begleitet.

"Wir freuen uns sehr, dass wir mit einem solchen Beitrag das Thema "Demenz" zum einen noch mehr in die Öffentlichkeit bringen", so der Vorsitzende Thomas Wallau. "Zum anderen aber wollen wir auch aufzeigen, welche Möglichkeiten es gibt, Angehörige qualifiziert zu unterstützen."

"Mit der Betreuung zu Hause, der Gruppenbetreuung und dem Angehörigen-Gesprächskreis können wir vieles abdecken. Sofern gewünscht holen wir die Menschen auch zu Hause mit unserem Seniorenbus ab. Die Kosten können mit der Pflegekasse abgerechnet werden", sagt Stefanie Ott, Projektleiterin der Bürgerstiftung Altenhilfe.

Der Bericht und das Interview sind in der WDR Mediathek unter dem Sendedatum vom 4.7.2024 verfügbar und abrufbar.

Für Fragen zum Angebot der Betreuung wenden Sie sich bitte an Frau Stefanie Ott, Telefon 02242 / 888-565 bzw. Email ott@altenhilfe-hennef.de




Weitere Verzäll-Bank im Schaugarten

Mit der inzwischen vierten Verzäll-Bank wurde jetzt die erste solcher Bänke gemeinsam mit der Stadt Hennef eröffnet.

Die Ideengeberin, Frau Edith Steinmetz, war mit Thomas Wallau von der Bürgerstiftung Altenhilfe, Kindern sowie Erzieherinnen der städtischen Kindertageseinrichtung "Siegpiraten" und Mitarbeiter*innen des Amtes für Kinder, Jugend und Familie bei strahlendem Sonnenschein in den Schaugarten am Friedhof Steinstraße gekommen und freute sich über die tolle Resonanz.

Ab jetzt erzählt sie jeden Mittwoch Nachmittag ab 15 Uhr (außer bei Regen) mit Kindern, Jugendlichen und auch älteren Menschen.

Es ist für Edith Steinmetz ein idealer Ort, um aus ihrem reichhaltigen Lebens- und Erfahrungsschatz zu berichten. Insbesondere als langjährige Vorsitzende des Kleingärtnervereins weiß sie viel über Gärten zu erzählen. Für die Kinder war es ein ganz besonderes Erlebnis.

Weitere Verzäll-Bänke stehen vor dem Kurhaus am Park, im Park der Seniorenresidenz Curanum in der Kurhausstr. 45 sowie im Garten des Altenzentrums Helenenstift in der Bonner Straße.



1. Hennefer Seniorentag - ein voller Erfolg

Hunderte BesucherInnen, 35 AusstellerInnen und 5 Stunden Informationen und Aufklärung: All das bot der 1. Hennefer Seniorentag am 20. April, der gemeinsam von der Stadt Hennef und der Bürgerstiftung Altenhilfe in der Mehrzweckhalle Meiersheide organisiert und durchgeführt wurde.

Der Tag begann mit einem Impulsvortrag der ehemaligen Bundestagspräsidentin und Bundesministerin, Prof. Dr. Rita Süssmuth, die den Weg aus Neuss auf sich genommen hatte und dem vorwiegend älteren Publikum seine bedeutende Rolle für die Gesellschaft aufzeigte. Im Anschluss überreichte sie bei der diesjährigen Auszeichnung für überragendes ehrenamtliches Engagement gemeinsam mit Regierungspräsident a.D. Hans Peter Lindlar, Bürgermeister Mario Dahm und Vorstandsvorsitzenden Thomas Wallau die Ursula-Lehr-Medaille an den Initiativkreis Ehrenamt im Kurhaus e.V. Mitbegründer Herbert Dellory und aktueller Vorsitzender Ralf Hiebert nahmen die Auszeichnung dankend entgegen. "Heute ist ein sehr guter Tag für die Seniorinnen und Senioren in unser Stadt. Heute ist ein sehr guter Tag für die Stadt Hennef und die Bürgerstiftung Altenhilfe", freute sich Thomas Wallau, Vorsitzender der Bürgerstiftung Altenhilfe, bei seiner Ansprache.

Bei weiteren Fachvorträgen und den Ständen der überwiegend ortsansässigen Aussteller erhielten die vielen interessierten BürgerInnen wertvolle Informationen und Tipps sowie kleine Fitnessüberprüfungen und Check ups. Auch der Stand der Bürgerstiftung war stets gut besucht. Ob Demenzbetreuung, Seniorenbüro, Senioren helfen Schülern, Digital 60+ oder die Taschengeldbörse: Die (ehrenamtlichen) MitarbeiterInnen beantworteten gerne die vielen Fragen, gaben Flyer und Anmeldeunterlagen mit.

Während der Veranstaltung konnten sich die BesucherInnen in der Cafeteria mit Kaffee, Kaltgetränken, Kuchen und herzhaftem Gebäck stärken. Ein herzliches Dankeschön an die Sponsoren Gilgen's Bäckerei & Konditorei sowie das Hennefer Wirtshaus!


 

Heiner Krautscheid mit Verdienstmedaille ausgezeichnet

Heiner Krautscheid, seit vielen Jahren Unterstützer der Bürgerstiftung Altenhilfe, wurde von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Wir freuen uns mit Herrn Krautscheid über diese Auszeichnung.

Er ist seit langem als ehrenamtlicher Fahrer des Seniorenbusses für uns im Einsatz, er unterhält die Seniorinnen und Senioren regelmäßig musikalisch zu den unterschiedlichsten Anlässen und er backt immer wieder Torten und Kuchen.

Besonders in Erinnerung sind die Aktionen, die er zugunsten der Bürgerstiftung Altenhilfe sowie der Kinder- und Jugendstiftung initiiert hat: zum Beispiel die höchste Pralinenpyramide der Welt oder das große begehbare Lebkuchenhaus auf dem Hennefer Weihnachtsmarkt – er überrascht immer wieder mit neuen Ideen für die gute Sache.

Herzlichen Dank und herzlichen Glückwunsch!



Erste Verzäll-Bank in Hennef eingeweiht

"Das ist genau das richtige für Hennef", brachte die Vorsitzende des Fördervereins Altenhilfe Stadt Hennef e.V., Elke Lichtenberg, den Vorschlag ein, die aus England kommende Idee der Chat Bench auf Rheinisch zu übertragen. "Da machen wir eine Verzäll-Bank draus, damit das auch jeder versteht."

In Zeiten der zunehmenden Digitalisierung, der sich auch die Bürgerstiftung Altenhilfe speziell für Seniorinnen und Senioren widmet, bleibt das Analoge vielfach auf der Strecke. "Neue Bekanntschaften, unverbindliche Gespräche und den Austausch über Alltagsthemen – einfach nur einen Verzäll halten – dafür stehen die ersten drei Verzäll-Bänke, die die Bürgerstiftung mit den drei Senioreneinrichtungen in Hennef vorstellen darf", ergänzte der Vorsitzende der Stiftung, Thomas Wallau, "nämlich dreidimensional und ganz ohne Akku-Verbrauch – also echt nachhaltig." Eingeweiht wurde die erste Verzäll-Bank offiziell am 10. November vor dem Kurhaus am Park.

Was steckt dahinter? Niemand gibt gerne zu, dass er einsam ist. Doch gerade im Alter wird es immer schwieriger, Kontakt aufrecht zu erhalten. Die Abgrenzung älterer Menschen hat sich durch Corona in den vergangenen Jahren sogar noch verschärft. Die Verzäll-Bänke sind ein weiterer Beitrag, um der Isolation entgegenzuwirken. Wer darauf Platz nimmt, gibt seinen Mitmenschen, egal ob Jung oder Alt, zu verstehen, dass er sich unterhalten möchte.

Mit an Bord sind die drei Hennefer Senioreneinrichtungen Altenzentrum Helenenstift, Kurhaus am Park und Seniorenresidenz Curanum. "Unser Ziel ist es, in ganz Hennef weitere Verzäll-Bänke zu haben, wenn diese quasi als Pilotprojekte gut angenommen werden", so Wallau.



2. Hennefer Demenztag - 300 Besucher*innen in der Meys Fabrik

Gemeinsam mit Conny Rave, Inhaberin von „Hilfe für Helfende. Demenzbetreuung und Alltagsbegleitung“, organisierte die Bürgerstiftung Altenhilfe Stadt Hennef zum zweiten Mal in Folge den Hennefer Demenztag. Im Rahmen der weltweiten Woche der Demenz fand dieser am Mittwoch, den 20. September in der Meys Fabrik statt.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßten Thomas Wallau, Vorsitzender der Bürgerstiftung Altenhilfe Stadt Hennef, und Conny Rave gemeinsam die Besucher*innen des Demenztages. Sowohl die Bürgerstiftung als auch das Unternehmen „Hilfe für Helfende“ machen sich seit vielen Jahren in Hennef für an Demenz erkrankte Menschen und deren Angehörige stark. „Der Demenztag soll informieren, Hilfen für Angehörige aufzeigen, Verständnis für Betroffene wecken und zeigen, dass man nicht alleine ist“, so Thomas Wallau.

Auch Bürgermeister Mario Dahm richtete ein Grußwort an die Anwesenden im Saal und hob, in Anbetracht von ca. 1,8 Millionen Demenzkranker allein in Deutschland, die bedeutsame Arbeit der verschiedenen unterstützenden Anbieter für demenziell veränderte Menschen hervor.

Dr. Jutta Hartmann, langjährige Mitarbeiterin der Bürgerstiftung Altenhilfe, stellte im Anschluss die Arbeit der Stiftung vor; Conny Rave berichtete über die Angebote und Leistungen ihres Unternehmens, das auch in Siegburg, Sankt Augustin und Troisdorf tätig ist.

Um in der Phase nach der meist schockierenden Diagnosestellung erste Aufklärung und Ideen zu möglichen Hilfen zu bekommen, spendete „Hilfe für Helfende“ der Stadt Hennef vier Demenz-Rücksäcke. Diese sind mit wichtigen Infomaterialien, verschiedenen Büchern, einer DVD und z. B. einer Notfalldose bestückt und können bei der Stadtbibliothek Hennef (Meys Fabrik), der Stabsstelle Inklusion/Älterwerden und der Bürgerstiftung Altenhilfe (Generationenhaus, Humperdinckstr. 24, 1. OG) kostenlos ausgeliehen werden.


Mehr als 300 Besucher*innen waren zum 2. Hennefer Demenztag gekommen und informierten sich bei den unterschiedlichen Vorträgen im Saal und den Ständen im Foyer über Behandlungsmöglichkeiten und Therapien, Betreuungs- und Entlastungsangebote.

Neben den beiden Veranstaltern waren u. a. Birgit Pechan mit der „Angehörigenberatung. Demenz, Resilienz, Abschied, Trauer“, die auch als Moderatorin die Veranstaltung begleitete, ein Team der AWO Wohnberatung und der Sieg-Reha GmbH mit dabei, ferner Anna Dantschin von „Compass. Private Pflegeberatung GmbH“, Lilo Klotz von der Alzheimer Gesellschaft sowie Tobias Muth von der Malteser Apotheke, der als Apotheker für Gespräche zur Verfügungstand, auf Wunsch Blutdruckmessgeräte überprüfte und obendrein 500 der lebensrettenden SOS-Notfalldosen spendete, die die Besucher*innen des Demenztages kostenlos mitnehmen durften.

Die Stadtbibliothek Hennef präsentierte eine Auswahl ihrer zum Thema „Demenz“ vorrätigen Medien und Peter Sonntag vom Hennefer Verein „Radeln ohne Alter“ stellte das Rikscha-Angebot vor, das vor Ort getestet werden konnte.  

Mittags referierte Birgitta Lengsholz, stellvertretende ärztliche Leitung der Gerontopsychiatrischen Ambulanz der LVR-Klinik Bonn, zum Thema „Multiprofessionelle Behandlungsmöglichkeiten bei demenzkranken Menschen“, Lilo Klotz berichtete über „Meine Erfahrungen mit der eigenen Demenz“ und Elke Wertenbruch vom Malteser Hilfsdienst, die in Begleitung ihres Hundes Oskar gekommen war, stellte das Angebot „Tiergestützte Begleitung von demenzkranken Menschen“ vor. Am Nachmittag hielt Svenja Benzel, Musikgeragogin, einen Vortrag über „Die Veeh-Harfe als Therapie und Stimulation bei an Demenz erkrankten Menschen“ und Susanne Russ von der AWO informierte die Anwesenden über „Optimale Wohnraumgestaltung für Menschen mit Demenz“. Mit einer Podiumsdiskussion fand der Demenztag um 18 Uhr einen würdigen Abschluss.

Wie im letzten Jahr spendete Herr Sander von REWE am besten Petz, Bonner Str. 12a in Hennef großzügig Getränke, Trinkbecher und frisches Obst, damit sich Besucher*innen, Referent*innen und Aussteller*innen stärken konnten. Vor der Meys Fabrik stand zudem der Bonner Brer Hassan mit seinem Streetfood-Café „Kaffee Laster Bonn“ , der leckere Heißgetränke und frische Crêpes anbot.



Malteser Apotheke spendet SOS-Notfalldosen

Große Freude bei der Bürgerstiftung Altenhilfe Stadt Hennef: Die Hennefer Malteser Apotheke stellt der Bürgerstiftung 500 Notfalldosen für Hennefer Senior*innen zur Verfügung.

"Wir freuen uns sehr, dass Herr Muth diese Idee unterstützt, die Menschenleben retten wird", so der Vorsitzende Thomas Wallau.

"Das Prinzip der Dosen ist ganz einfach", sagt Apotheker Tobias Muth. "In der Dose, die zu Hause im Kühlschrank aufbewahrt wird, befindet sich ein Blatt mit allen wichtigen Informationen für den Notfall. Wenn etwas passiert und der Rettungsdienst in eine Wohnung kommt, niemand mehr helfen kann, genügt ein Blick in die Kühlschranktüre und die Rettungskräfte haben sofort einen Überblick über die wichtigsten gesundheitsrelevanten Fragen, um entsprechend handeln zu können. So ist eine viel bessere Betreuung der Patienten möglich."

Die Notfalldosen können kostenlos im Seniorenbüro der Bürgerstiftung in der Humperdinckstraße abgeholt werden.



40 Jahre Helenenstift - 40 Jahre Verein Altenhilfe Stadt Hennef e.V.

Am 19. August feierte das Hennefer Helenenstift nicht nur das jährliche Helenenfest, sondern auch den 40. Geburtstag der Einrichtung. Eng verbunden mit der Gründung des Helenenstifts ist die Gründung des Vereins Altenhilfe, worauf Caritas-Direktor Harald Klippel sowie Thomas Wallau, Vorsitzender der Bürgerstiftung Altenhilfe Stadt Hennef, bei ihren Ansprachen eingingen.

Da seinerzeit die Zinsen für den rund 1.000.000 DM teuren Bau fehlten, gründeten engagierte Hennefer um Hans-Günter Hardt, Hans Peter Lindlar, Dr. Friedrich Richter und Hugo Berg den Verein – es war die Geburtsstunde der Hennefer Altenhilfe. Nach 15 Jahren war das Darlehen abgetragen und die Altenhilfe entwickelte das Angebot, wofür sie heute bekannt ist: Demenzbetreuung, Seniorenbüro, Seniorenbus und vieles mehr. All dies können Hennefer Senior*innen heute zumeist kostenlos im Generationenhaus in Anspruch nehmen.

Und so feiern Helenenstift und Altenhilfe immer zusammen Geburtstag. In zehn Jahren dann den 50. Geburtstag!


Alles Gute und ganz herzlichen Dank allen Mitarbeiter*innen für ihren Einsatz bei den ihnen anvertrauten Menschen.



Diagnose Demenz - Was kann man tun? Altenhilfe veröffentlicht Demenz-Ratgeber

Seit 15 Jahren setzt sich die Altenhilfe Hennef schwerpunktmäßig für an Demenz erkrankte Menschen ein. Es begann alles im Jahr 2008 mit stundenweiser häuslicher Betreuung von einer Handvoll betroffener Personen. Im Oktober 2011 kam die wöchentliche Gruppenbetreuung hinzu und seit 2018 gibt es den Gesprächskreis für betroffene Angehörige.

Heute kümmert sich das Helferteam der Bürgerstiftung Altenhilfe um über 50 an Demenz erkrankte Menschen, bietet zwei Gesprächskreise für Angehörige an mit und ohne Betroffene sowie zweimal die Woche eine Gruppenbetreuung.


Ganz aktuell hat die Bürgerstiftung Altenhilfe Stadt Hennef für alle Betroffenen sowie deren Angehörige zudem einen 24-seitigen Demenz-Ratgeber herausgebracht. Er informiert über erste mögliche Anzeichen der Krankheit, vorbeugende Maßnahmen und Behandlungsmethoden, beinhaltet viele Tipps und Ratschläge zur Gestaltung des Alltags, Anpassung des Wohnraums sowie finanziellen Unterstützung und hält darüber hinaus wichtige Kontaktadressen aus Hennef, dem Rhein-Sieg-Kreis und der Region bereit.

Die fachliche Leitung des Ratgebers oblag Dr. med. Frank Reese, Facharzt für Allgemeinmedizin des Gesundheitszentrums Uckerath und Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung Altenhilfe Stadt Hennef. Unter dem Titel "Demenz Überblick und Unterstützungsmöglichkeiten. Ein Ratgeber für Senioren" ist die Broschüre kostenlos im Seniorenbüro und der Geschäftsstelle der Altenhilfe im Generationenhaus, Humperdinckstr. 24 erhältlich.

Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch unter 02242 / 888-564 oder per Mail über info@altenhilfe-hennef.de!






Ehrenamtstag in Hennef

Nachdem der Hennefer Ehrenamtstag in 2021 Corona bedingt nicht stattfinden konnte, wurde dieser am Sonntag, dem 19. Juni nachgeholt. Zu der feierlichen Übergabe einer Urkunde und eines Präsents hatte die Stadt Hennef in die Meys Fabrik eingeladen.

In diesem Jahr wurden vor allem Bürger*innen geehrt, die sich in der Corona-Zeit um ihre Mitmenschen gekümmert oder sich in besonderen Aktionen für sie eingesetzt haben. Dazu hatte die Bürgerstiftung Altenhilfe Stadt Hennef eine Vielzahl von Menschen benannt, die sich seit Beginn der Pandemie herausragend für Seniorinnen und Senioren engagiert haben.

"Ob das Nähen von Masken, die Einkaufshilfe, die Unterstützung für Schüler beim Lernen durch Senioren oder die Fahrten zum Impfzentrum, wir haben schnell und unkompliziert geholfen", so der Vorsitzende Thomas Wallau bei der Ehrung. Die Altenhilfe hatte von Beginn der Pandemie an immer wieder Bürger*innen mobilisiert, sich in einem von der Stiftung initiierten Corona-Projekt einzubringen. So wurde mit dem ersten Lockdown gemeinsam mit dem Verein Radeln ohne Alter eine Einkaufshilfe ins Leben gerufen, um Risikogruppen mit allen notwendigen Dingen des täglichen Bedarfs zu versorgen. Beinahe zeitgleich begannen freiwillige Hennefer*innen tausende Behelfs-Mund-Nasen-Schutze aus z. T. gespendeten Stoffen zu nähen, die wegen Mangels vor allem an Pflegeheime und Pflegedienste verteilt wurden. Auch als es um die Fahrten für die ersten Senioren*innen zum Impfzentrum nach Sankt Augustin ging, meldeten sich viele Menschen, die sich als Fahrer*innen oder Begleitung zur Verfügung stellten und so die Fahrten zu den 400 vereinbarten Terminen ermöglichten. Nicht zuletzt engagieren sich Ehrenamtliche seit Sommer 2021 in dem Projekt "Senioren helfen Schüler", das ebenfalls ein der Pandemie geschuldetes Angebot der Stiftung ist. Senioren*innen unterstützten Schüler*innen beim Lernen, um vor allem durch Lockdown-Zeiten und Distanzunterricht entstandene Defizite und Probleme aufzuarbeiten.

Die Vielzahl der Hilfsmaßnahmen ist nur dank des ehrenamtlichen Engagements von Bürger*innen möglich. Ganz herzlichen Dank an alle, die Zeit und Kraft für ihre Mitmenschen opfern.



Pedelec-Kurs für SeniorenInnen in Hennef

Am Mittwoch, dem 01. Juni haben die Bürgerstiftung Altenhilfe und die Stabsstelle Inklusion/Älterwerden der Stadt Hennef interessierten Seniorinnen und Senioren zum wiederholten Male die Gelegenheit gegeben, sich von einem Profi in die Welt der motorunterstützten Fahrräder einführen zu lassen.

Unter der Leitung von Ulli Wilke, einem erfahrenen Trainer der Radfahrschule für Erwachsene des ADFC-Bonn/Rhein-Sieg, wurden die Teilnehmer mit der besonderen Technik sowie der Funktionsweise und dem Verhalten eines Pedelecs in Theorie und Praxis vertraut gemacht. Dabei nutzte man eine speziell ausgewählte Übungsstrecke mit abwechselnden Streckenprofilen und Verkehrssituationen, um mehr Fahrsicherheit zu entwickeln. Der Unterschied zwischen Pedelecs und konventionellen Fahrrädern ist erheblich. Pedelecs sind nicht nur schwerer und schneller, sondern sie sind mit und ohne Motorleistung in Kombination mit meist bis zu 20 Gängen und 4 motorischen Unterstützungsstufen auch erheblich anspruchsvoller im sinnvollen Gebrauch.

Nach dem dreistündigen Kurs lud die Bürgerstiftung Altenhilfe noch zu Kaffee und Kuchen ein und so saß die Gruppe samt Trainer noch eine Stunde im Verzäll-Café zusammen und tauschte sich über die Tour aus. Alle TeilnehmerInnen waren begeistert von der gewählten Strecke, den Übungen und Tipps, die sie erhalten hatten, und waren voll des Lobes für die ruhige und besonnene Art von Trainer Ulli Wilke. 



rhenag sponsert iPads für das Projekt "Digital 60+"

Nur wenige Wochen nachdem die Stabsstelle Inklusion/Älterwerden sowie die IT-Abteilung der Stadt Hennef, die Bürgerstiftung Altenhilfe Stadt Hennef und die VHS Rhein-Sieg das Projekt "Digital 60+" am 5. April vorgestellt haben, konnten die drei Pilotkurse in Hennef starten. Maßgeblichen Anteil daran hat die rhenag, die das Projekt mit sechs iPads im Wert von 2.500 Euro fördert. Am 25. Mai kamen Frau Dr. Catharina Friedrich, Vorständin der rhenag, und Herr Ingo Janson, Beauftragter für kommunale Zusammenarbeit der rhenag, zur offiziellen Spendenübergabe ins Generationenhaus.

Insbesondere die Lockdown-Zeiten haben gezeigt, wie wichtig es sein kann, mit den digitalen Medien umgehen zu können: Termine im Rathaus buchen, Impftermine vereinbaren, aber auch mit der Familie, Freunden und Bekannten per Videotelefonat in Kontakt zu bleiben. In den bis zu den Sommerferien stattfindenden drei Pilotkursen werden Senioren*innen von erfahrenen Trainern*innen der VHS in kleinen Gruppen von 6 Personen in die digitale Welt eingeführt. Die Kurse finden jeweils an fünf aufeinanderfolgenden Terminen à 90 Minuten statt: montags im Katholischen Pfarrheim in Happerschoß, mittwochs im Generationenhaus und donnerstags im Gemeindezentrum der evangelischen Kirche in Uckerath. Da sich die Kurse in erster Linie an Menschen richten, die noch keine oder wenig Erfahrung mit digitalen Medien hatten, wurden Geräte für die Teilnehmer*innen leihweise zur Verfügung gestellt. Neben den sechs iPads, die von der rhenag gespendet wurden, hat die Stadt Hennef sechs neue iPads angeschafft und sechs weitere gebrauchte neu aufbereitet und zur Verfügung gestellt.
Nach der ersten Phase des Projekts wird die Bürgerstiftung mithilfe von jungen Trainer*innen der Firma Conet bzw. des Carl-Reuther-Berufskollegs das Angebot fortsetzen und wenn möglich auf weitere Orte in der Stadt Hennef ausdehnen. Projektleiter seitens der Bürgerstiftung Altenhilfe ist der IT-Spezialist Hartmut Spiekermann. "Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe. Das Projekt, bei dem junge Menschen älteren Menschen etwas beibringen, unterstütze ich gerne und bringe meine eigenen Erfahrungen mit ein", so Hartmut Spiekermann.
Für den Vorsitzenden des Stiftungsvorstands, Thomas Wallau, ist das neue Projekt "eine logische Fortführung der bisher schon erfolgreich laufenden Angebote wie der PC-Hilfe im Seniorenbüro, des Handy- und Tabletkurses durch Hennefer Gymnasiasten einmal monatlich im Generationenhaus oder die individuelle Betreuung im Rahmen der Taschengeldbörse. Daher unterstützen wir die Stadt Hennef und die VHS von Beginn an und freuen uns, wenn wir das Angebot nachhaltig aufbauen können."


Neues Projekt "Senioren helfen Schülern"

Seit 2016 gibt es in Hennef Dank der Bürgerstiftung Altenhilfe das Angebot der Taschengeldbörse: Schüler*innen helfen Senioren*innen bei leichteren Arbeiten, die sie allein nicht mehr bewältigen können, und verdienen sich ein Taschengeld.

Nach einem schwierigen Jahr unter Corona-Bedingungen nicht nur für ältere und kranke Menschen, sondern auch für die jüngere Generation, ist es an der Zeit, das Modell der Taschengeldbörse auch umzukehren. Das dachte sich der Vorsitzende der Bürgerstiftung Altenhilfe Stadt Hennef, Thomas Wallau, und holte von Beginn des Projekts an die weiterführenden Schulen der Stadt mit ins Boot: Städtisches Gymnasium Hennef, Gesamtschule Hennef-West und Gesamtschule Meiersheide.

Viele Schüler haben unter den Schulschließungen sowie dem Wechsel von Distanz- und Präsenzunterricht gelitten, hatten mit der Technik zu kämpfen und Hemmungen, Unklarheiten vor allem bei neuem Schulstoff anzusprechen. Nicht in jedem Elternhaus gibt es jemanden, der die Zeit oder das Wissen hat, bei schulischen Problemen zu unterstützen. So sind bei manchen Schülern*innen Lücken im Schulstoff entstanden oder vorhandene Lücken größer geworden. Einigen Schülern fehlt darüber hinaus der Zugang zu methodischem Lernen, d.h. sie wissen nicht, auf welche Weise sie sich Wissen am besten aneignen bzw. sie Gelerntes im Unterricht und Alltag anwenden können.

Der Schwerpunkt des Projekts „Senioren*innen helfen Schülern*innen“ liegt darin, Schülern*innen vor allem Lernmethoden, nicht bloßes Wissen zu vermitteln. So wäre es z. B. denkbar, dass eine ehemalige Fremdsprachenkorrespondentin mit einem Schüler Englisch/Französisch oder Spanisch spricht, der Defizite in diesem Fach hat. Ein Journalist oder Redakteur im Ruhestand bei Problemen im Fach Deutsch unterstützt oder ein Ingenieur je nach Fachrichtung z. B. in den Fächern Physik, Chemie, Technik oder Erkunde. Aber auch pensionierte Lehrer oder solche, die in ihrer Freizeit zusätzliche Stunden leisten möchten, sind bei diesem Projekt herzlich willkommen. Im Gegensatz zur Taschengeldbörse soll das Engagement der Erwachsenen jedoch ehrenamtlich, d. h. ohne Bezahlung erfolgen und auch kostenlos für die Familien der Schüler*innen sein.

Interessierte Senioren*innen können sich im Hennefer Seniorenbüro bei der Projektkoordinatorin melden:



Frau Ute Fuchs, Humperdinckstr. 24 (Generationenhaus), Telefon: 02242/888-567, Mail: senioren-helfen@altenhilfe-hennef.de.


Dort erhalten sie neben einem Anmeldeformular, weitere Dokumente und Informationen. Auch ein erweitertes Führungszeugnis, das die Stadt in diesem Fall kostenlos zur Verfügung stellt, wird benötigt. 

Die Vermittlung der Schüler*innen läuft anschließend ebenfalls über Frau Fuchs vom Seniorenbüro bzw. die Schule, die der Schüler/die Schülerin besucht, und erfolgt nur mit Zustimmung mindestens eines Erziehungsberechtigten.



Minister Laumann zu Besuch bei der Bürgerstiftung Altenhilfe

Am 21. September besuchte Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW die Bürgerstiftung Altenhilfe Stadt Hennef.

Klaus Pipke, Bürgermeister und Vorsitzender des Stiftungsrates, sowie Thomas Wallau, Vorsitzender des Vorstands, empfingen den Gast gemeinsam mit ihren Stellvertretern, Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern aus dem Team der Stiftung. Nach der Begrüßung und einigen Fragen der anwesenden Medien stellte Thomas Wallau die Arbeit der Stiftung vor, insbesondere das Demenzprojekt.

Herr Laumann zeigte sich beeindruckt über das Angebot, das in allen Bereichen fast ausschließlich über ehrenamtlich Tätige abgedeckt wird – teilweise selbst bereits Rentner, aber auch zahlreiche Helfer, die im besten Alter sind. Das aktuell aus fast 50 qualifizierten Helfern bestehende Team der Bürgerstiftung Altenhilfe betreut seit mehr als zehn Jahren an Demenz erkrankte Hennefer Bürgerinnen und Bürger, um ein wenig Abwechslung in deren Alltag zu bringen und vor allem die pflegenden Angehörigen zu entlasten. Ein zweimal wöchentlich stattfindendes Gruppenangebot sowie der Angehörigengesprächskreis ergänzen das Projekt.

In der Gesprächsrunde erfuhr der Minister, dass ein Teil der ehrenamtlichen Helfer die Situation der pflegenden Angehörigen aus eigener Erfahrung kennt, denn auch sie haben oder hatten ein an Demenz erkranktes Familienmitglied, das sie betreuen oder betreut haben. Zur besseren Bewältigung der eigenen Situation absolvierten sie zunächst den von der Stiftung und dem Hennefer Verein "Hilfe für Helfende" angebotenen Qualifikationskurs und fanden so in das Team der Altenhilfe. Ihre Motivation, so Andrea Wolff, ehrenamtliche Helferin seit 2012, sei die Freude und Dankbarkeit der Betreuten und der Angehörigen. Das bestärke sie in ihrer Arbeit.

Leider können durch die vom Gesetzgeber auf max. 2.400 Euro begrenzte Aufwandsentschädigung für Betreuer (Übungsleiterpauschale) viele Helfer bereits weit vor Jahresende nicht mehr eingesetzt werden, so dass Anfragen nach Betreuung abgelehnt werden müssen. Eine bedauerliche Tatsache, fand auch der Minister. Er wird nun prüfen, ob es die Möglichkeit gibt, diesen Betrag anzuheben.

Auch beim Thema Einkaufshilfe zeigte er sich sehr verständnisvoll, ist er doch als Sohn einer 91jährigen Mutter mit dem Thema vertraut. So war für ihn gut nachvollziehbar, wie wichtig das begleitete Fahren der Helfer mit den Seniorinnen und Senioren z. B. zum Arzt oder zum Einkaufen ist. Auch an diesem Punkt war man sich einig, besteht gerade im Hinblick auf den Versicherungsschutz Optimierungsbedarf, um Organisationen und Vereinen wie der Altenhilfe ihre Arbeit zu erleichtern.

Das Angebot des Seniorenbusses wurde ebenfalls vorgestellt. Derzeit fahren die elf ehrenamtlichen Mitarbeiter zweimal wöchentlich Seniorinnen und Senioren zur Gruppenbetreuung, bringen einmal die Woche Henneferinnen und Hennefer zum gemütlichen Nachmittag ins Verzäll-Café oder fahren Einkäufe für Corona-Risikogruppen aus.

Als kleines Dankeschön für seinen Besuch überreichte Thomas Wallau Minister Karl-Josef Laumann am Ende eine Auswahl der Altenhilfe-Kochbücher sowie den "Hennefer Leitfaden für Seniorinnen und Senioren", den die Stabsstelle Inklusion/Älterwerden der Stadt Hennef 2019 gemeinsam mit der Altenhilfe erstellt und herausgebracht hat ein Beispiel, das vielleicht auch in anderen Städten und Gemeinden aufgegriffen wird, um den älteren Bürgern eine Orientierung zu geben.



Dritte Rikscha für "Radeln ohne Alter"

"Ein Recht auf Wind in den Haaren" wünscht sich der Verein Radeln ohne Alter e.V. für die älteren Menschen in Hennef und fährt seit Frühjahr 2019 in ihrer Mobilität eingeschränkte Seniorinnen und Senioren mit der Rikscha spazieren.

Dieses kostenlose Angebot wurde von Anfang an sehr gut angenommen und die Anfrage nach freien Terminen blieb konstant groß. Da jede Rikscha zwei Mitfahrern Platz bietet, war schnell klar, dass die zwei Rikschen "Anton" und "Bertha" nicht ausreichen würden, um dauerhaft den Bedarf der Bewohner in den ortsansässigen Seniorenheimen sowie die privaten Anfragen abdecken zu können. Eine dritte Rikscha musste her!

Bei der Frage nach der Finanzierung schaltete sich Thomas Wallau, Vorsitzender der Bürgerstiftung Altenhilfe, ein. Am Ende sagten neben der Seniorenresidenz Curanum, dem Kurhaus am Park und dem Helenenstift auch die Hennef Stiftung und die Bürgerstiftung Altenhilfe ihre Unterstützung i. H. von je 1.600 Euro zu. Die restlichen 2.000 Euro hatte der Verein durch Spenden und Mitgliedsbeiträge selber aufgebracht.

Seit Montag, den 17. August, hat der Fuhrpark des Vereins nun Zuwachs erhalten. Rikscha "Clemens" wurde feierlich von den Sponsoren an den Verein übergeben, sodass ab sofort sechs "Gäste" gleichzeitig in den Genuss einer Spazierfahrt z. B. entlang der Sieg kommen können. Gurte zum Anschnallen bieten Sicherheit und bei schlechtem Wetter schützen Verdeck und Decken. Aufgrund der aktuellen Hygienebestimmungen sind selbst bei heruntergelassenem Verdeck die Mitfahrer durch einen Schutz vom Fahrer getrennt.

Zur Auswahl stehen fünf verschiedene Routen zwischen 5 und 17 Kilometer Länge. Mittwochs bis samstags sind die Rikschen für die Seniorenheime in Hennef reserviert. Sonntags finden individuelle Fahrten statt, die per Mail oder telefonisch angefragt werden können: info@roa-hennef.de, 02242 / 905445.





Nachruf

Bürgerstiftung Altenhilfe Stadt Hennef und Förderverein Altenhilfe Stadt Hennef 
trauern um 

Dr. Karl Friedrich Richter

der im Alter von 92 Jahren nach langer, schwerer Krankheit verstarb.

Dr. Friedrich Richter hat sich über Jahrzehnte um die Altenhilfe in Hennef verdient gemacht. 
Er gehörte mit zu den Initiatoren zur Gründung des Vereins Altenhilfe Stadt Hennef e.V., deren stellvertretender Vorsitzender 
er über nahezu 20 Jahre war. In dieser Zeit verfolgte er auch die Idee zur Gründung einer Stiftung Altenhilfe 
und wurde deren Gründungsvorsitzender. In die Zeit seiner Vorstandstätigkeit gehören die Errichtung des Seniorenbüros 
ebenso wie die Anschaffung eines Seniorenbusses. Er schuf mit die Grundlage für unser Angebot zur Betreuung 
von Demenzkranken im häuslichen Umfeld. Bürgerstiftung und Förderverein verlieren in Dr. Friedrich Richter einen 
aufrichtigen, engagierten und ausgleichenden Mitstreiter für die Seniorinnen und Senioren in Hennef.

Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie.

In stiller Trauer
  
Thomas Wallau                               Karl Kreuzberg
Bürgerstiftung Altenhilfe                    Förderverein Altenhilfe 




Altenhilfe Hennef: Gut aufgestellt in die Zukunft

Zum 1. Juli 2017 übernahm die Bürgerstiftung Altenhilfe Stadt Hennef die operativen Aufgaben des Vereins Altenhilfe Stadt Hennef e.V. Der Verein Altenhilfe wurde im Zuge der Umstellung in einen reinen Förderverein umgewandelt. 

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Kontakt: Bürgerstiftung Altenhilfe Stadt Hennef, Humperdinckstraße 24 in 53773 Hennef an der Sieg
Telefon: 02242 / 888 - 567
Montag - Freitag von 10 - 12 Uhr